Computerarbeit: Augenbelastung durch Monitore
Viereckige Augen
Wie schädlich Monitore wirklich sindDass Bildschirmarbeit nicht zu viereckigen Augen führt, wissen wir inzwischen. Dennoch sollten Menschen, die viel vor dem Monitor sitzen, regelmäßig zum Augenarzt. Denn: Nichts fordert die Akkomodationsfähigkeit (Anpassung an unterschiedliche Seh-Entfernungen) und Adaptionsfähigkeit (Anpassung an verschiedene Kontraste) so sehr, wie das ständig wechselnde Computer- oder Fernsehbild. Ist die Sehschärfe da nicht optimal, versucht der Sehapparat die Mängel durch Überanstrengung zu kompensieren. Dabei ist es auch mehr oder weniger egal, ob es ein traditioneller Röhren Bildschirm ist, oder ob TFTs oder LED Leuchten - der Effekt bleibt der gleiche.
Damit die Augen am Bildschirm nicht noch zusätzliche Arbeit leisten müssen, sollten Monitor-Menschen einige Grundregeln beachten. Das fängt bei der Wahl des Displays an. Als augenfreundlich haben sich die flachen TFT-Bildschirme erwiesen — idealerweise mit hoher Auflösung und hoher Bildwiederholfrequenz. Ebenfalls wichtig ist die Position des Displays. 50 bis 75 Zentimeter sollte es schon von den Augen des Benutzers entfernt sein, zudem seitlich zur Lichtquelle stehen. Denn scheinen von hinten Sonne oder Lampen auf die Bildfläche, entstehen Spiegelungen. Und die mag unser Auge gar nicht ...