Irisscanner unaustricksbar?
So zuverlässig arbeiten Irisscanner
Ursprünglich kennen wir sie aus Filmen wie "James Bond": Irisscanner, mit denen sich die Oberschurken Zutritt in Ihr Allerheiligstes verschaffen, nur um am Schluss dann doch vom Helden gestellt zu werden. Doch in Zeiten des globalen Terrorismus haben die Geräte, die uns anhand unseres einmaligen Augenaufbaus erkennen können, wieder Konjunktur. Irisscanner sind ein Bestandteil von biometrischer Identifikation, einer Technologie, die an Passkontrollen und Sicherheitsschleusen in den nächsten Jahren immer stärker eingesetzt werden wird. Auf den Flughäfen in Frankfurt und Amsterdam werden einige Passagiere bereits mit Hilfe von Irisscannern überprüft. Weitere Airports dürften ihrem Beispiel folgen.Ein Grund dafür ist die vergleichsweise schnelle und problemlose Überprüfung der Reisenden: Der Irisscanner funktioniert nämlich wie ein gewöhnlicher Fingerabdruckscanner. Ihr Auge wird mit einer Spezialkamera digital vermessen und fotografiert, dann am Computer mit dem gespeicherten Bild Ihrer Iris verglichen. Insgesamt müssen Original und gespeichertes Abbild in 266 Merkmalen übereinstimmen, sonst schlägt das Gerät Alarm. Lediglich ein bis zwei Sekunden dauert es, bis das System festgestellt hat, ob die Person, die den Pass vorzeigt, auch tatsächlich der Passinhaber ist. Dabei ist das System übrigens weitaus genauer als ein Fingerabdruckscanner.
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