Informationen zur Weitsichtigkeit
Was nicht passt, wird angepasst
Verständlich erklärt: WeitsichtigkeitWir unterscheiden zwei Typen von Weitsichtigkeit. Da gibt es einerseits die Brechungshyperopie, bei der die Augenlänge normal ist, jedoch die Brechkraft der Linse viel zu gering. Bei der Achsenhyperopie ist es genau andersherum: Die Brechkraft ist in Ordnung, aber das Auge viel zu kurz. Die Folge: Der Brennpunkt der Lichtstrahlen liegt hinter der Netzhaut und ist daher direkt auf der Netzhaut reichlich unscharf. Um diesen Fehler auszugleichen, muss ein weitsichtiges Auge ständig akkomodieren, also die Linse ständig neu aufs Gesehene anpassen. Damit sowohl Gegenstände in der Nähe, aber auch Gegenstände in der Ferne scharf dargestellt werden. Bedeutet: Die "Gegenteil"-Behauptung stimmt einfach nicht!
Dieses Akkomodieren ist auch die Erklärung dafür, dass gerade alte Leute so häufig ganz offensichtlich von Weitsichtigkeit geplagt sind. Ein junges Auge schafft das ständige Scharfstellen ohne große Mühe, kann aber trotzdem eine Menge Ärger machen. Weil das Akkomodieren für den Körper eine nicht unerhebliche Anstrengung ist, treten gerade bei stark weitsichtigen Menschen typische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Augenbrennen, Bindehautentzündung und schnelle Ermüdbarkeit auf. Darum: Regelmäßig zur Sehkontrolle!