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Einzigartig wie ein Fingerabdruck

Keine Iris gleicht der anderen

Drei Dinge gibt es, die ein Mensch mit keinem anderen gemeinsam hat: die Gesichtsform, den Fingerabdruck und das Irismuster. Selbst bei eineiigen Zwillingen sieht die so genannte Regenbogenhaut beileibe nicht identisch aus. Denn bei ihr handelt es sich um ein randotypisches Merkmal, das heißt: eines, das nicht genetisch weitergegeben wird, sondern sich durch bislang noch kaum entschlüsselte Zufallsprozesse in den ersten Schwangerschaftsmonaten entwickelt.

Auch folgt die Iris nicht der Körpersymetrie: Die linke und die rechte Iris sind keineswegs Spiegelbilder voneinander, sondern weisen grundverschiedene Feinstrukturen auf. Feinstrukturen, die bei jedem Menschen vollkommen anders sind. Ein Grund, warum Irisscanner in der biometrischen Identifikation so hoch im Kurs stehen. Zudem verändert sich die Regenbogenhaut im Gegensatz zu Fingerabdruck und Gesichtsform im Laufe des Lebens so gut wie gar nicht; Ihre zeitliche Konstanz ist ebenso hoch wie die der DNA, unseres nahezu unveränderlichen Erbguts. Doch was ist eigentlich das Unverwechselbare an der bunten Sehfläche mitten in unserem Auge? Im Wesentlichen sind es die Farbpigmente und ihre Anordnung: Die Grund-Augenfarben gibt es in den verschiedensten Abstufungen; ein Braun sieht - zumindest unter dem Mikroskop - beileibe nicht aus wie jedes andere. Die Anordnung der Pigmente rund um die schwarze Pupille gibt der Iris ihre bei jedem Menschen einzigartige Struktur; und sorgt dafür, dass auch in Sachen Farbe kein Auge dem anderen gleicht.

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Keine Iris gleicht der anderen - das Irismuster - ein individuelles Merkmal
Version: 22.07.2015 - 16:58 · 17.000 PageViews