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Gesundheit geht vor: regelmäßige Sehkontrolle

Ab zum Augen-TÜV!

Warum Fachärzte zu einer regelmäßigen Sehkontrolle raten

Unser Auto schicken wir alle zwei Jahre zum TÜV. Doch alle Wette: Wäre die turnusmäßige KFT-Kontrolle nicht Pflicht, würden die Deutschen mir ihren Autos so lieblos umgehen wie mit ihren Augen. Denn weil es Zeit und Geld kostet, verzichten viele Deutsche auf die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Augenarzt — und setzen so leichtfertig ihre Sehkraft aufs Spiel.

Das Tückische nämlich ist: Die meisten Augenleiden treten oft schleichend auf. Nach und nach — vom Menschen fast unbemerkt — verschlechtert sich die Sehkraft oder die Lichtempfindlichkeit. Was oft als typische Alterserscheinung abgetan wird, kann ein gefährliches Augenleiden sein. Jährlich müssen gut 450.000 Menschen ihren Grauen Star auf dem Operationstisch behandeln lassen. Viele von ihnen hätten nicht unters Messer gemusst, wären Sie regelmäßig zum Augen-TÜV gegangen.

Wer den Augenarzt meidet, bringt jedoch nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr. Besonders Kraftfahrer, fordern Mediziner vehement, sollten sich regelmäßig Sehtests unterziehen. Denn im Straßenverkehr werden Nachtblindheit, aber auch schon leichte Fehlsichtigkeiten schnell zur tödlichen Gefahr. Vorbild in Sachen Augen-Pflichtkontrolle sind die USA: Dort muss jeder Führerschein-Inhaber alle vier Jahre zum Verkehrstest — inklusive Augen-TÜV. In Deutschland kann man auch bei den meisten Optikern kostenlos einen Sehtest machen, damit weiss man zumindest, wie es um die eigene Sehschärfe steht. Die Optiker, die auch stets bemüht sind Nachwuchs auszubilden oder Quereinsteiger mit einer Umschulung zum Augenoptiker zum Berufseinstieg zu bewegen, zeigen mit diesem Service Kompetenzen und wünschen im Bedarfsfall natürlich, das sich der Kunde für eine Sehhilfe von diesem Optiker entscheidet.



Warum Fachärzte zu einer regelmäßigen Sehkontrolle raten
Version: 22.07.2015 - 16:55 · 20.383 PageViews